Wolodymyr Selenskyj aus dem Oval Office geworfen – Ukraine vor dem Ende?

Während des Treffens im Oval Office kam es zu einem hitzigen Wortgefecht zwischen Trump und Selenskyj, das schließlich dazu führte, dass die geplante Pressekonferenz und die Unterzeichnung eines Rohstoffabkommens abgesagt wurden. Trump warf Selenskyj vor, respektlos zu sein und mit dem Dritten Weltkrieg zu spielen. Er äußerte, dass Selenskyj seinen Friedenswillen zeigen müsse, und lehnte weitere Gespräche ab, solange Selenskyj sich nicht entschuldige oder einlenke.
Dem vorangegangen war ein Vorgespräch zwischen Trump und Putin welches einen schnellen Frieden herbeischaffen sollte. Selenskyj betonte die Notwendigkeit, dass die Ukraine aktiv an allen Verhandlungen beteiligt sein muss. Er erklärte: „Wir werden jegliche bilateralen Verhandlungen über die Ukraine ohne uns nicht akzeptieren.“
Der ukrainische Präsident forderte Trump beim Treffen im Oval Office auf, weitere Waffen und Geldleistungen zu erbringen. Eine freche und unerzogene Forderung, ohne Bitte und Danke. So wie man es von ihm gewöhnt ist. Das ging vielleicht bei Biden gut, aber Trump läßt sich so einen Ton nicht gefallen.
Trump warf Selenskyj vor, nicht bereit für Frieden zu sein, und forderte einen sofortigen Waffenstillstand. Selenskyj hingegen betonte, dass ein Rohstoff-Deal allein nicht ausreiche, um Friedensverhandlungen mit Russland aufzunehmen.
Ohne diesem Deal wird es aber kaum zu weiteren Unterstützungen durch die USA kommen. Das wäre das Ende der Ukraine, ist doch die USA der größte Waffen und Geldgeber des angeblich korruptesten Landes der Welt. Dabei erinnert man sich auch, dass viele Milliarden US Dollar an die Ukraine einfach verschwunden sind.
In den Tagen nach dem Treffen bezeichnete Trump Selenskyj zudem als „Diktator“ und behauptete, dass nur vier Prozent der Ukrainer hinter ihrem Präsidenten stünden.
Diese Ereignisse haben international für Aufsehen gesorgt und zu Kritik an Trumps Umgang mit dem ukrainischen Präsidenten geführt, insbesondere in Europa, wo führende Politiker ihre Unterstützung für die Ukraine bekräftigten. Es gab aber auch viele positive Reaktionen.
Hier eine Zusammenfassung aller Aussagen prominenter Politiker:
David Axelrod (CNN-Politik-Veteran)
„Ich liebe mein Land von ganzem Herzen und habe mich noch nie so für Amerika geschämt wie angesichts des Schauspiels, dessen Zeuge ich gerade im Oval Office geworden bin.“
Timothy Snyder (US-Historiker)
Trumps „Friedensgespräche“ dienten nur dem Vorwand, sich Wladimir Putin anzunähern.
Lindsey Graham (US-Senator, Republikaner)
„Ich weiß nicht, ob wir jemals wieder Geschäfte mit Selenskyj machen können. Entweder muss er zurücktreten und jemanden rüberschicken, mit dem wir Geschäfte machen können, oder er muss sich ändern.“
Donald Tusk (Polnischer Ministerpräsident)
„Ihr seid nicht allein.“
Kaja Kallas (EU-Chefdiplomatin)
„Heute ist klar geworden, dass die freie Welt einen neuen Anführer braucht. Es liegt an uns Europäern, diese Herausforderung anzunehmen.“
Jonas Gahr Støre (Norwegischer Ministerpräsident)
„Was wir heute vom Weißen Haus erlebt haben, ist ernst und entmutigend.“
„Dass Trump Selenskyj beschuldige, mit dem Dritten Weltkrieg zu spielen, sei zutiefst unangemessen.“
„Wir hoffen, dass die Trump-Regierung auch versteht, wie wichtig ein gerechter und dauerhafter Frieden in der Ukraine ist.“
Emmanuel Macron (Französischer Präsident)
„Im Krieg ist Russland der Angreifer und das ukrainische Volk der Angegriffene.“
„Es war vor drei Jahren richtig, der Ukraine zu helfen und Russland mit Sanktionen zu belegen und dies weiter zu tun.“
„Man müsse jene respektieren, die von Anfang an gekämpft hätten.“
Unbenannte ranghohe Republikaner (USA)
„Achten Sie heute darauf, wer Selenskyj verteidigt und wer Amerika verteidigt.“
Dmitri Medwedew (Früherer russischer Präsident und Putin-Vertrauter)
„Zum ersten Mal hat Trump dem Kokain-Clown die Wahrheit gesagt.“
„Das war eine eiskalte Klatsche.“
„Das undankbare Schwein bekam eine kräftige Ohrfeige von den Besitzern des Schweinestalls. Das ist nützlich.“
„Genug ist das aber nicht.“
Viktor Orbán (Ungarischer Ministerpräsident)
„Starke Männer schließen Frieden, schwache Männer führen Krieg.“
„Heute hat sich Präsident Donald Trump mutig für den Frieden eingesetzt. Auch wenn es für viele schwer zu verdauen war.“
„Danke, Herr Präsident!“
Ben Rhodes (Ehemaliger Sicherheitsberater von Barack Obama)
„Trump verwandelt die Vereinigten Staaten als Land in eine rechtsextreme, autoritäre, transaktionale, wertlose Oligarchie, die sich mit den Autokratien der Welt verbündet.“

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