SPÖ präsentiert Ministerliste: Kritik an Ressortverteilung und Regierungsvergrößerung

Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) hat ihre Ministerliste für die bevorstehende Koalitionsregierung mit der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und den NEOS vorgestellt. Die Bekanntgabe der Ressortverteilung und die damit einhergehende Vergrößerung der Regierung stoßen auf gemischte Reaktionen.
Kritik an Ressortverteilung und Regierungsvergrößerung
Die geplante Vergrößerung der Regierung sowie die spezifische Zuteilung der Ministerien haben sowohl innerhalb als auch außerhalb der SPÖ für Diskussionen gesorgt. Einige Parteimitglieder bemängeln die Auswahl der Kandidaten und die Zusammenlegung bestimmter Ressorts. Insbesondere die Kombination von Wohnbau, Medien, Kultur und Sport unter der Leitung von Parteichef Andreas Babler wird als zu umfangreich kritisiert. Zudem wird die Schaffung zusätzlicher Staatssekretariate als unnötige Aufblähung der Regierung betrachtet.
Ministerienverteilung der SPÖ
Die SPÖ hat folgende Personen für Ministerposten nominiert:
- Andreas Babler: Vizekanzler sowie Minister für Wohnbau, Medien, Kultur und Sport.
- Markus Marterbauer: Finanzminister.
- Peter Hanke: Infrastrukturminister.
- Korinna Schumann: Sozialministerin.
- Anna Sporrer: Justizministerin.
- Eva Maria Holzleitner: Ministerin für Frauen und Wissenschaft.
- Jörg Leichtfried: Staatssekretär für Staatsschutz im Innenministerium.
- Ulrike Königsberger-Ludwig: Staatssekretärin für Gesundheit im Sozialministerium.
- Michaela Schmidt: Staatssekretärin im Vizekanzleramt.
Die offizielle Präsentation des Regierungsprogramms wird in den kommenden Tagen erwartet. Es bleibt abzuwarten, wie die Koalitionspartner auf die Kritik reagieren und welche Anpassungen möglicherweise vorgenommen werden.
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