Die Koalition der Entschlossenen: Frankreich und Großbritannien wollen in die Ukraine

Am 27. März 2025 fand in Paris ein Ukraine-Gipfel statt, bei dem die sogenannte „Koalition der Entschlossenen“ unter der Führung von Frankreich und Großbritannien über die zukünftige Sicherheitsstrategie der Ukraine beriet. Die Gespräche zwischen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj konzentrierten sich auf militärische Sicherheitsmaßnahmen, strategische Verteidigungspläne und langfristige Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
Die „Koalition der Entschlossenen“ arbeitet seit mehreren Wochen an einem Plan zur Entsendung Tausender Soldaten in die Ukraine, um einen zukünftigen Waffenstillstand zu sichern. Diese Truppen sollen als Eindämmungskräfte fungieren und die Sicherheit des Landes gewährleisten.
Macrons zentrale Aussagen nach dem Gipfel
1. Europäische Militärmission in der Ukraine
- Französisch-britische Zusammenarbeit: Frankreich und Großbritannien stellen ein gemeinsames Militärteam zur Ausbildung und Unterstützung der zukünftigen ukrainischen Armee.
- Einsatz von See-, Luft- und Landstreitkräften: Die geplanten Streitkräfte werden mehrere militärische Bereiche abdecken und ein umfassenderes Sicherheitspaket bilden.
- Eindämmungskräfte mehrerer Länder: In der Ukraine sollen Truppen aus mehreren europäischen Ländern operieren, um die Stabilität zu sichern.
- Rückversicherungstruppen als Abschreckung: Macron betonte, dass diese Truppen nicht in der Frontlinie stationiert, sondern in strategisch wichtigen Gebieten eingesetzt werden sollen, um eine mögliche russische Aggression abzuschrecken.
2. Sicherheitsgarantien für die Ukraine
- Eine starke ukrainische Armee: Frankreich und Großbritannien wollen mit der Ukraine zusammenarbeiten, um deren Armee zu modernisieren und langfristig zu stärken.
- Sicherheitskräfte in strategischen Gebieten: Die Truppen sollen sich auf wichtige Knotenpunkte konzentrieren, aber nicht direkt an der Frontlinie stationiert werden.
- Europäische Wiederbewaffnung: Die Stärkung der europäischen Verteidigung soll vorangetrieben werden, um eine langfristige Sicherheitsarchitektur in Europa zu gewährleisten.
3. Klare Haltung gegenüber Russland
- Russland wird nicht über die Ukraine bestimmen: Macron erklärte deutlich: „Russland wird nicht entscheiden, was auf ukrainischem Territorium geschieht.“
- Keine russische Antwort auf den Waffenstillstandsvorschlag: Macron kritisierte, dass Russland bisher nicht auf die Friedensinitiative der Ukraine reagiert hat.
- Sanktionen bleiben bestehen: Laut Macron ist „jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um Sanktionen gegen Russland aufzuheben.“
- Donald Trump und der Waffenstillstand: Macron äußerte die Einschätzung, dass Trump sich betrogen fühlen wird, wenn Russland keine klare Antwort auf den Waffenstillstandsvorschlag gibt.
4. Weitere Schritte der Koalition
- In drei Wochen sollen die Partnerländer Vorschläge zur Überwachung eines möglichen Waffenstillstands vorlegen.
- Eindämmungskräfte aus mehreren Ländern werden in der Ukraine operieren, wobei Russland kein Mitspracherecht bei deren Stationierung hat.
Militärische Kontrolle des Schwarzen Meeres
Präsident Selenskyj betonte, dass die Ukraine die Lage im Schwarzen Meer unter Kontrolle habe. Er schloss eine russische Übernahme des Handelskorridors aus und erklärte:
„Die russische Schwarzmeerflotte liegt entweder am Boden oder versteckt sich – das ist die Realität. Russland ist nun bereit, über einen Waffenstillstand zu sprechen, aber nur im Bereich Energie und Schwarzes Meer.“
Ein gemeinsames europäisches Sicherheitsprojekt
Die „Koalition der Entschlossenen“ ist eine europäische Initiative unter der Führung von Frankreich und Großbritannien, die darauf abzielt, die Ukraine militärisch zu stärken und eine langfristige Sicherheitsarchitektur aufzubauen. Macron lobte die europäische Einigkeit, den Mut und die Entschlossenheit, mit denen dieser Plan verfolgt wird.
Ob die Entsendung europäischer Streitkräfte in die Ukraine realisiert wird, hängt nun von der weiteren politischen Entwicklung sowie von der Haltung Russlands ab.
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Kommentare
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Ist sowas ohne Uno Mandat eigentlich in Ordnung ?
Abgesehen davon das sich Putin krummlacht darüber, Europa is militärisch ned mal in der Lage die eigenen Länder zu verteidigen,wäre es wirklich nötig. Seien wir froh das Putin nicht kriegsgeil ist.
Abgesehen von der UNO würde mich interessieren, ob da nicht auch die EU Mitgliedsländer zustimmen müssten.