Das Tschickpackerl wird bis zu 50 Cent teurer!

Na sowas! Die Regierung hat mal wieder eine brillante Idee gefunden, um das chronische Budgetloch zu stopfen. Während man sich bei echten Reformen gerne in jahrelangen Diskussionsrunden verliert, geht es bei Steuererhöhungen erstaunlich fix. Diesmal trifft es – Überraschung! – wieder einmal die Raucher. Eine Tabaksteuererhöhung steht an, und die Zigarettenpreise werden kräftig angezogen.

Die nächste Runde im Preiserhöhungs-Zirkus

Bereits ab dem 3. März wird an der Preisschraube gedreht. Die Marke Lucky Strike wird um 20 Cent teurer, andere wie Pall Mall, HB und Parisienne legen gleich 30 Cent drauf. Die Spitzenreiter des Preiswahnsinns sind diesmal L&M, die sich den Spaß erlauben, um satte 50 Cent pro Packung teurer zu werden. Aber keine Sorge, liebe Raucher, ihr seid nicht allein! Die Autofahrer werden natürlich auch bald wieder zur Kassa gebeten, denn die nächste Erhöhung bei Sprit oder Vignette ist sicher schon in der Pipeline.

„Verträgliche“ Erhöhung? Aber sicher!

Aus dem Finanzministerium hört man beruhigende Worte: Es solle keine „wirtschaftlich unverträgliche“ Erhöhung geben. Ach ja? Da müssen wir wohl in einem Paralleluniversum leben, wo Steuererhöhungen plötzlich eine Wohltat für den Bürger sind. Realistisch betrachtet bedeutet das doch nur, dass die Menschen entweder auf billigere Schmuggelware ausweichen oder sich ganz von ihrem Laster verabschieden.

50 Millionen aus der Tabaksteuer – ein Tropfen auf den heißen Stein

Natürlich steckt hinter der ganzen Aktion ein hehres Ziel: Die Regierung rechnet mit zusätzlichen 50 Millionen Euro Einnahmen. Das klingt viel, aber angesichts der gigantischen Budgetlöcher ist es nicht mehr als ein feuchter Händedruck. Da könnte man glatt auf die Idee kommen, dass es der Politik weniger um Gesundheitsprävention geht und vielmehr darum, immer die gleichen Gruppen zu melken. Denn seien wir ehrlich: Wenn Rauchen so schädlich ist, warum macht man es dann nicht einfach illegal? Ach ja, richtig – weil es ohne die Nikotinsüchtigen für die Staatskasse plötzlich sehr ungemütlich aussehen würde.

Autofahrer, wärmt euch schon mal auf!

Während die Raucher also schon mal das Kleingeld für die nächste Preiserhöhung zusammensuchen, können sich die Autofahrer in entspannter Erwartungshaltung zurücklehnen. Denn wenn es eine Konstante in der österreichischen Politik gibt, dann diese: Die Regierung wird einen Weg finden, auch euch wieder kräftig zur Kasse zu bitten. Sei es durch neue Mautgebühren, eine höhere CO2-Besteuerung oder steigende Spritpreise – irgendjemand muss die Rechnung schließlich zahlen.

Aber hey, es hätte schlimmer kommen können!

Es gibt ja auch gute Nachrichten: Die Steuererhöhung kommt zumindest nicht als Schock über Nacht, sondern in wohlüberlegten Raten. Da kann man sich als Raucher doch gleich viel besser fühlen. Und falls das alles noch nicht reicht – keine Sorge, die nächste Erhöhung ist bestimmt schon in Planung! Denn wenn’s ums Abkassieren geht, kennt die Kreativität der Politik keine Grenzen.

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MeineMeinung

Jetzt gehn sie mir schon am Allerwertesten, diese Politiker verarschen das Volk.

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